Museumscafé

1/3 Terrasse des Café Benjamine, Foto: Enric Duch
1/3 Foto: Clemens Niedenthal
1/3 Georg Kolbe, Porträt Benjamine, um 1903 © Bildarchiv Georg Kolbe Museum © Bildarchiv Georg Kolbe Museum

Café Benjamine*

Nach einer umfassenden Sanierung beheimatet das einstige Wohn­haus, das zum denk­mal­geschützten Museums­ensemble gehört, ein nachhaltiges Bio-Restaurant. Auf den Tisch kommen hier neben Frühstück, selbst­gebackenem Kuchen und Kaffee auch täglich wechselnde Mittags­gerichte und Snacks. Das Menü ist saisonal und auf die Ver­wendung regionaler Produkte aus­gerichtet. Eine feine Weinkarte rundet das Angebot ab. Bei gutem Wetter lässt sich von der Terrasse aus neben kulinarischen Köst­lich­keiten auch der Blick auf Kolbes Skulpturengarten genießen. Die großen Fenster des geräumigen Gastraums geben beste Aussicht auf das ehemalige Bild­haueratelier und Garten.

Das Museumscafé ist täglich von Mittwoch bis Montag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Dienstags geschlossen. 

Bei Fragen zum Gastronomiebetrieb sowie zur Buchung privater Feiern wenden Sie sich bitte direkt an das Café Benjamine.
Telefon: 030 23592503.
Mail: info[at]cafebenajmine.de

* Das Benjamine Café verdankt seinen Namen der geliebten Ehefrau Georg Kolbes. Benjamine Kolbe, geborene van der Meer de Walcheren (1882-1927) stammte aus einer musischen nieder­ländischen Adels­familie und war Opern­sängerin. Georg Kolbe lernte sie im Kreis um Siegfried Wagner in Bayreuth kennen. 1902 wurde die gemeinsame Tochter Leonore geboren. Nach dem Umzug nach Berlin organisierte Benjamine das gesell­schaft­liche Leben der Kolbes und führte ein offenes, ein­ladendes Haus. Ihr früher und un­er­warteter Tod war für Georg Kolbe ein tiefer, lebenslang nach­hallender Ein­schnitt. In unm­ittel­barer Folge des Schick­sals­schlags ließ er sich nahe des Friedhofs Heerstraße, auf dem Benjamine Kolbe beerdigt wurde und heute auch er selbst begraben liegt, einen neuen Wohn-, Arbeits- und Rückzugs­ort konzipieren: Das Gebäude­ensemble, in dem sich heute Museum und Café befinden. Vor ihrem Tod, aber auch lange danach, fanden die klaren Gesichtszüge Benjamine Kolbes vielfach Eingang in das Werk ihres Mannes.