Museumscafé
Café Benjamine*
Nach einer umfassenden Sanierung beheimatet das einstige Wohnhaus, das zum denkmalgeschützten Museumsensemble gehört, ein nachhaltiges Bio-Restaurant. Auf den Tisch kommen hier neben Frühstück, selbstgebackenem Kuchen und Kaffee auch täglich wechselnde Mittagsgerichte und Snacks. Das Menü ist saisonal und auf die Verwendung regionaler Produkte ausgerichtet. Eine feine Weinkarte rundet das Angebot ab. Bei gutem Wetter lässt sich von der Terrasse aus neben kulinarischen Köstlichkeiten auch der Blick auf Kolbes Skulpturengarten genießen. Die großen Fenster des geräumigen Gastraums geben beste Aussicht auf das ehemalige Bildhaueratelier und Garten.
Das Museumscafé ist täglich von Mittwoch bis Montag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Dienstags geschlossen.
Bei Fragen zum Gastronomiebetrieb sowie zur Buchung privater Feiern wenden Sie sich bitte direkt an das Café Benjamine.
Telefon: 030 23592503.
Mail: info[at]cafebenajmine.de
* Das Benjamine Café verdankt seinen Namen der geliebten Ehefrau Georg Kolbes. Benjamine Kolbe, geborene van der Meer de Walcheren (1882-1927) stammte aus einer musischen niederländischen Adelsfamilie und war Opernsängerin. Georg Kolbe lernte sie im Kreis um Siegfried Wagner in Bayreuth kennen. 1902 wurde die gemeinsame Tochter Leonore geboren. Nach dem Umzug nach Berlin organisierte Benjamine das gesellschaftliche Leben der Kolbes und führte ein offenes, einladendes Haus. Ihr früher und unerwarteter Tod war für Georg Kolbe ein tiefer, lebenslang nachhallender Einschnitt. In unmittelbarer Folge des Schicksalsschlags ließ er sich nahe des Friedhofs Heerstraße, auf dem Benjamine Kolbe beerdigt wurde und heute auch er selbst begraben liegt, einen neuen Wohn-, Arbeits- und Rückzugsort konzipieren: Das Gebäudeensemble, in dem sich heute Museum und Café befinden. Vor ihrem Tod, aber auch lange danach, fanden die klaren Gesichtszüge Benjamine Kolbes vielfach Eingang in das Werk ihres Mannes.